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Auszeichnung Stiftung "Lebendiges Donau-Ries"

Montag, 28. November 2016 (Medieninformation der Sparkasse Donauwörth)

  

Donauwörth (td). Bereits zum neunten Mal konnte die „Stiftung Lebendiges Donau-Ries der Sparkasse Donauwörth“ ihre Erträge an regionale Projekte ausschütten. Dazu reichten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Donauwörth vorab ihre Projekte zur Förderung an den Stiftungsvorstand ein. Diejenigen, deren Vorschläge nun mit insgesamt 3.000 Euro gefördert werden konnten, fanden sich mit den Vertretern der Organisationen, die gefördert wurden, im Nadlerhaus in Rögling ein.

Als Hausherrin stellte Bürgermeisterin Maria Mittl in ihrer Begrüßung den eingeladenen Gästen die Geschichte der Nadler vor, die rund 460 Röglinger Bürgern bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das Einkommen sicherte. Danach gab der Vorsitzende der Stiftung, Landrat Stefan Rößle, einen Überblick zur Sparkassenstiftung, die seit 2007 fast 38.000 Euro ausschütten konnte und in die von der Sparkasse Donauwörth ein Stiftungskapital von 290.000 Euro eingebracht wurde. Die wesentlichen Ziele, die von der Stiftung verfolgt werden, sind besondere Maßnahmen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Donauwörth zu fördern sowie als Treuhandstiftung für Stiftungen zu wirken, die von Kundinnen und Kunden der Sparkasse Donauwörth gegründet werden. „Dadurch fördern die geförderten Vorschläge die Gemeinschaft und sind deshalb sinnvolle Investitionen in ein lebenswertes Gemeinwesen. Die Stiftung und die Sparkasse Donauwörth zeigen damit ihre Verbundenheit zu den Kommunen“, so der Landrat.

Zur Übergabe der neun Stiftungserträge ging das Wort an den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Donauwörth, Johann Natzer, weiter. Dieser dankte Bürgermeisterin Maria Mittl für die freundliche Aufnahme in Rögling. Vom Mittelpunkt der lebenswerten Gemeinde und dem geschulterten Bauvorhaben des Nadlerhauses zeigte er sich ebenfalls beeindruckt. Zusammen mit dem Vorsitzenden der „Stiftung Lebendiges Donau-Ries der Sparkasse Donau- wörth“, Landrat Stefan Rößle, und der stellvertretenden Vorsitzenden, Bürgermeisterin Petra Wagner (Oettingen), überreichte Direktor Johann Natzer nach der Präsentation der Projekte die Förderurkunden: „Eine Besonderheit der Stiftung ist die Förderung von Ideen, die dem Gemeinwohl zugute kommen“.

Folgende Projekte wurden gefördert: Die Anschaffung einer Sitzgruppe am neugestalteten Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus in Graisbach in der Gemeinde Marxheim, die Erstellung einer Ortschronik von Burgmannshofen, Übersfeld und Blossenau über den historiographischen Verein sowie die Renovierung und Aufstellung eines alten Wegkreuzes in der Gemeinde Fünfstetten. Weitere Förderungen wurden bewilligt für eine Beregnungsanlage im Tennisclub 81 Huisheim-Gosheim, für die Sanierung von historischen Reliefs an der Friedhofsmauer im Fremdinger Ortsteil Hochaltingen, für die Anschaffung eines leistungsstarken Beamers im Pfarr- und Jugendheim St. Ulrich in Buchdorf, für die Beschaffung einer wetterfesten Tischtennisplatte am Kinderspielplatz in Daiting, für die Anschaffung eines Anhängers für Trainings- und Übungszwecke der Jugendfeuerwehr Eggelstetten (Gemeinde Oberndorf) sowie für den Kauf benötigter Bücher der Pfarr- und Gemeindebücherei von Rögling. 

 

Ansprechpartner: Thomas Deuter, Öffentlichkeitsarbeit-Marketing der Sparkasse Donauwörth

Link zum Artikel: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Fuer-ein-lebenswertes-Gemeinwesen-id39858257.html

Neue Chroniken - Historiographischer Verein startet neue Projekte in Marxheim und Umgebung

Dienstag, 04. November 2014 (Donauwörther Extra)

 

Gute Nachricht für alle Geschichtsfreunde in der Region: Es gibt einen neuen Verein, der die lokale Historie unter die Lupe nehmen will. Zur Vorstellung des noch jungen „Historiographischen Vereins für Burgmannshofen, Übersfeld und Blossenau“ waren viele interessierte Bürger ins Feuerwehrheim nach Burgmannshofen gekommen.

Tobias Weigl erklärte die Intension des neu gegründeten Vereins. Er führte aus, dass der Zweck des Vereins die wissenschaftliche Erforschung, Dokumentation, Vermittlung und Bewahrung der Heimat-, Kultur- und Alltagsgeschichte im Gebiet der heutigen Pfarrei Übersfeld ist. Als erstes Großprojekt hat sich der Verein die Erstellung einer umfassenden Ortschronik für Burgmannshofen vorgenommen, die Chroniken für die Orte Übersfeld und Blossenau sollen folgen.

Die dafür vom Verein engagierte Historikerin Maria Hennl führte kompetent durch ihre bisherigen Rechercheergebnisse aus den verschiedenen Archiven und Katasterämtern und ließ die Anwesenden an ihren Transkriptionen teilhaben. Insbesondere das Wiederauffinden eines aus dem Jahr 211 stammenden Fragments eines Meilensteins, das am 18. Oktober des Jahres 1811 von Graf Johann Adam von Reisach, Landrichter zu Monheim, auf dem Gottesacker von Burgmannshofen aufgefunden und von ihm zunächst auf die Burgruine von Graisbach gebracht wurde, weckte das Interesse des Publikums. Als ebenso bemerkenswert wurde die Nennung des ersten namentlich bekannten Burgmannshofers aufgenommen, die immerhin aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die Geschichte des Hofes, auf dem dieser erste Einwohner gelebt hat, konnte Hennl sogar bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen.

Da dieser Verein in erster Linie von und für die Bevölkerung der genannten Dörfer lebt, wurden die Zuhörer vom Vorsitzenden animiert, sich auch persönlich für die Ziele des Vereins tatkräftig zu engagieren. Alte Fotos, Dokumente, Flurpläne, Übergabeurkunden und alles, was auf den ersten Blick als „altes Zeug“ aussieht, so Weigl, solle nicht weggeworfen, sondern dem Verein zur Verfügung gestellt werden.

Nur so könne es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und als „altes Wissen“ für kommende Generationen bewahrt werden. (dz)

 

 Link zum Artikel: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Neue-Chroniken-id31886807.html