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Veröffentlichung Ortsfamilienbuch der Pfarrei Übersfeld

Dienstag, 14. November 2017 

  

Burgmannshofen. Nach dem Erstwerk Burgmannshofer Dorfgeschichten stellt das Ortsfamilienbuch der Pfarrei Übersfeld die zweite Buchveröffentlichung des Historiographischen Vereins für Burgmannshofen, Übersfeld und Blossenau dar.

Ein Ortsfamilienbuch ist die Zusammenführung aller aufgeschriebenen Daten aus Kirchenbüchern, Standesämtern, Todesanzeigen, Grabsteinen und anderen Quellen zu einem alphabetisch und chronologisch aufgelisteten Nachschlagewerk. Franz Xaver Baur, leidenschaftlicher Heimatforscher und selbst bereits Autor mehrerer Ortsfamilienbücher, hat dazu in monatelanger Arbeit die Kirchenbücher der Pfarrei Übersfeld inklusive der Filialen Burgmannshofen und Blossenau sorgfältig ausgewertet und konnte die Einträge dabei teilweise um bekannte Querverbindungen zu den Kirchenbüchern der Nachbarpfarreien Gansheim, Daiting, Marxheim, Buchdorf oder Kaisheim weiter anreichern.

Für den Leser, der mit einigen beeindruckenden Originalabbildungen aus den Kirchenbüchern und kompakten Hintergrundinformationen zur Geschichte der Ortschaften der Pfarrei zu den einzelnen Familieneinträgen hingeführt wird, beginnt sogleich eine Reise durch die Jahrhunderte: Ausgehend von Taufeinträgen ab 1651 finden sich Heiratseinträge ab 1665 sowie Sterbeeinträge ab 1666, immer wieder ergänzt der Autor zusätzliche Informationen zu Lebensumständen oder besonderen Ereignissen und erstellt sogar eine Aufzählung aller ansässiger Berufsbilder. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte lebender Personen endet die Darstellung in der Regel 1930 für Geburten und 1949 für Heirats- und Sterbedaten.

Einen besonderen Akzent setzt diese Transkription und genealogische Auswertung darüber hinaus nicht nur durch die fotografische Dokumentation sämtlicher Epitaphien der Pfarrei und Übersetzung ihrer Inschriften, sondern auch durch die Aufzählung aller in Übersfeld wirkender Geistlicher von 1569 bis 2017 – eine in dieser Vollständigkeit bislang einmalige Darstellung. 

 

Das Ortsfamilienbuch der Pfarrei Übersfeld finden Sie unter unseren Publikationen

 

Veröffentlichung Burgmannshofer Dorfgeschichten

Dienstag, 09. Mai 2017 

  

BurgmannshofenDie Burgmannshofer Dorfgeschichten umfassen in  vier Teilen sowohl wissenschaftliche Archivrecherchen als auch Sammlungen aus der jüngeren Geschichte des kleinen Ortes Burgmannshofen. 

Der erste Teil spannt einen weiten Bogen von der ersten Nennung des Ortes im Jahr 1188 und den ersten namentlich genannten Burgmannshofern (1379) bis hin zu Beschreibungen des Dorfes (1707) und Luftbildaufnahmen aus dem Jahr 2001. Besonders interessant sind die hier erstmals vollständig aufgearbeiteten Fundgeschichten eines römischen Meilensteins und eines Hügelgrabes aus der Bronzezeit, die in den Jahren 1811 bzw. 1871 wiederentdeckt wurden.

Den zweiten und dritten Teil haben zwei ehemalige Burgmannshofer beigetragen, die als Heimatvertriebene des Zweiten Weltkriegs in den Ort kamen und lebhafte Erinnerungen aus dieser Zeit niedergeschrieben haben.

Im letzten Teil der Dorfgeschichten werden Berichte von Zeitzeugen und Geschehnisse der jüngeren Vergangenheit dokumentiert. So kommt hier nicht nur der derzeit älteste Burgmannshofer mit seinen Erinnerungen zu Wort, es wird u.a. auch detailliert vom letzten Maibaumklau berichtet. 

 

Die Burgmannshofer Dorfgeschichten finden Sie bei unseren Publikationen

Auszeichnung Stiftung "Lebendiges Donau-Ries"

Montag, 28. November 2016 (Medieninformation der Sparkasse Donauwörth)

  

Donauwörth (td). Bereits zum neunten Mal konnte die „Stiftung Lebendiges Donau-Ries der Sparkasse Donauwörth“ ihre Erträge an regionale Projekte ausschütten. Dazu reichten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Donauwörth vorab ihre Projekte zur Förderung an den Stiftungsvorstand ein. Diejenigen, deren Vorschläge nun mit insgesamt 3.000 Euro gefördert werden konnten, fanden sich mit den Vertretern der Organisationen, die gefördert wurden, im Nadlerhaus in Rögling ein.

Als Hausherrin stellte Bürgermeisterin Maria Mittl in ihrer Begrüßung den eingeladenen Gästen die Geschichte der Nadler vor, die rund 460 Röglinger Bürgern bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das Einkommen sicherte. Danach gab der Vorsitzende der Stiftung, Landrat Stefan Rößle, einen Überblick zur Sparkassenstiftung, die seit 2007 fast 38.000 Euro ausschütten konnte und in die von der Sparkasse Donauwörth ein Stiftungskapital von 290.000 Euro eingebracht wurde. Die wesentlichen Ziele, die von der Stiftung verfolgt werden, sind besondere Maßnahmen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Donauwörth zu fördern sowie als Treuhandstiftung für Stiftungen zu wirken, die von Kundinnen und Kunden der Sparkasse Donauwörth gegründet werden. „Dadurch fördern die geförderten Vorschläge die Gemeinschaft und sind deshalb sinnvolle Investitionen in ein lebenswertes Gemeinwesen. Die Stiftung und die Sparkasse Donauwörth zeigen damit ihre Verbundenheit zu den Kommunen“, so der Landrat.

Zur Übergabe der neun Stiftungserträge ging das Wort an den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Donauwörth, Johann Natzer, weiter. Dieser dankte Bürgermeisterin Maria Mittl für die freundliche Aufnahme in Rögling. Vom Mittelpunkt der lebenswerten Gemeinde und dem geschulterten Bauvorhaben des Nadlerhauses zeigte er sich ebenfalls beeindruckt. Zusammen mit dem Vorsitzenden der „Stiftung Lebendiges Donau-Ries der Sparkasse Donau- wörth“, Landrat Stefan Rößle, und der stellvertretenden Vorsitzenden, Bürgermeisterin Petra Wagner (Oettingen), überreichte Direktor Johann Natzer nach der Präsentation der Projekte die Förderurkunden: „Eine Besonderheit der Stiftung ist die Förderung von Ideen, die dem Gemeinwohl zugute kommen“.

Folgende Projekte wurden gefördert: Die Anschaffung einer Sitzgruppe am neugestalteten Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus in Graisbach in der Gemeinde Marxheim, die Erstellung einer Ortschronik von Burgmannshofen, Übersfeld und Blossenau über den historiographischen Verein sowie die Renovierung und Aufstellung eines alten Wegkreuzes in der Gemeinde Fünfstetten. Weitere Förderungen wurden bewilligt für eine Beregnungsanlage im Tennisclub 81 Huisheim-Gosheim, für die Sanierung von historischen Reliefs an der Friedhofsmauer im Fremdinger Ortsteil Hochaltingen, für die Anschaffung eines leistungsstarken Beamers im Pfarr- und Jugendheim St. Ulrich in Buchdorf, für die Beschaffung einer wetterfesten Tischtennisplatte am Kinderspielplatz in Daiting, für die Anschaffung eines Anhängers für Trainings- und Übungszwecke der Jugendfeuerwehr Eggelstetten (Gemeinde Oberndorf) sowie für den Kauf benötigter Bücher der Pfarr- und Gemeindebücherei von Rögling. 

 

Ansprechpartner: Thomas Deuter, Öffentlichkeitsarbeit-Marketing der Sparkasse Donauwörth

Link zum Artikel: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Fuer-ein-lebenswertes-Gemeinwesen-id39858257.html

Neue Chroniken - Historiographischer Verein startet neue Projekte in Marxheim und Umgebung

Dienstag, 04. November 2014 (Donauwörther Extra)

 

Gute Nachricht für alle Geschichtsfreunde in der Region: Es gibt einen neuen Verein, der die lokale Historie unter die Lupe nehmen will. Zur Vorstellung des noch jungen „Historiographischen Vereins für Burgmannshofen, Übersfeld und Blossenau“ waren viele interessierte Bürger ins Feuerwehrheim nach Burgmannshofen gekommen.

Tobias Weigl erklärte die Intension des neu gegründeten Vereins. Er führte aus, dass der Zweck des Vereins die wissenschaftliche Erforschung, Dokumentation, Vermittlung und Bewahrung der Heimat-, Kultur- und Alltagsgeschichte im Gebiet der heutigen Pfarrei Übersfeld ist. Als erstes Großprojekt hat sich der Verein die Erstellung einer umfassenden Ortschronik für Burgmannshofen vorgenommen, die Chroniken für die Orte Übersfeld und Blossenau sollen folgen.

Die dafür vom Verein engagierte Historikerin Maria Hennl führte kompetent durch ihre bisherigen Rechercheergebnisse aus den verschiedenen Archiven und Katasterämtern und ließ die Anwesenden an ihren Transkriptionen teilhaben. Insbesondere das Wiederauffinden eines aus dem Jahr 211 stammenden Fragments eines Meilensteins, das am 18. Oktober des Jahres 1811 von Graf Johann Adam von Reisach, Landrichter zu Monheim, auf dem Gottesacker von Burgmannshofen aufgefunden und von ihm zunächst auf die Burgruine von Graisbach gebracht wurde, weckte das Interesse des Publikums. Als ebenso bemerkenswert wurde die Nennung des ersten namentlich bekannten Burgmannshofers aufgenommen, die immerhin aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die Geschichte des Hofes, auf dem dieser erste Einwohner gelebt hat, konnte Hennl sogar bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen.

Da dieser Verein in erster Linie von und für die Bevölkerung der genannten Dörfer lebt, wurden die Zuhörer vom Vorsitzenden animiert, sich auch persönlich für die Ziele des Vereins tatkräftig zu engagieren. Alte Fotos, Dokumente, Flurpläne, Übergabeurkunden und alles, was auf den ersten Blick als „altes Zeug“ aussieht, so Weigl, solle nicht weggeworfen, sondern dem Verein zur Verfügung gestellt werden.

Nur so könne es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und als „altes Wissen“ für kommende Generationen bewahrt werden. (dz)

 

 Link zum Artikel: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Neue-Chroniken-id31886807.html